KITA Baden-Baden

Zentrale KITA-Vormerkung und Infodienst KITA

Ein kleiner Junge schaut einem kleinen Mädchen beim spielen/basteln zuBild vergrößern
(c) Kate_Sept2004 / iStock

Coronavirus & Kita

Liebe Familien in Baden-Baden,

auf dieser Webseite informieren wir Sie über die Kindertagesbetreuung im Stadtkreis Baden-Baden und derzeit vor allem auch über die Bedingungen der Betreuung in Zeiten der Corona-Pandemie.

Info Corona-Verordnung Kita und Kindertagespflege

Alle Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegen in Baden-Baden haben den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen wieder seit Mai 2021 aufgenommen!

Die wesentlichen Bestimmungen für Kindertageseinrichtungen finden Sie in der Corona-Verordnung Kita (gültig für Kita und Kindertagespflege), die Sie auf dem Internetangebot des Kultusministeriums Baden-Württemberg abrufen können.

Kultusministerium: Aktuelle Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden und in den Landkreisen in Baden-Württemberg findet sich auf den Internetseiten des Landesgesundheitsamts.

Am 30.09. startet das PCR-Lolli-Pooltestverfahren in Baden-Badener Kitas! Alle Infos im Aufklappmenu "PCR-Lolli-Pooltestverfahren in Kitas" und unter "FAQ - Häufige Fragen zum PCR-Lolli-Pooltestverfahren" auf dieser Webseite.

 

Bitte halten Sie die verbindlich geltenden Hygienemaßnahmen in den Kindertageseinrichtungen ein. Neben den bekannten Abstands- und Hygieneregelungen gehört dazu das Tragen einer medizinischen Maske beim Bringen oder Abholen der Kinder.

Gestalten Sie bitte den Aufenthalt in der Kindertageseinrichtung so kurz wie möglich, vermeiden Sie längere Gespräche mit Erzieherinnen und Erziehern oder anderen Eltern auf dem Gelände der jeweiligen Einrichtung.

Es werden ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 sowie ohne Anzeichen von stark anhaltenden Infektionen der oberen Atemwege wie Husten, Halsschmerzen, Fieber oder Schnupfen betreut. Kinder mit diesen Krankheitssymptomen werden in der Betreuung von den Erzieher*innen nicht angenommen. Weiterhin gelten Betretungsverbote für alle Beteiligten, die selbst oder deren Familienmitglieder an SARS-CoV-2 erkrankt sind oder Symptome zeigen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung! Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre Einrichtungsleitung, Kindertagespflegeperson, den Infodienst KITA oder den Dienst für Kindertagespflege.

Aktuelle Informationen des Landes Baden-Württemberg beim Kultusministerium unter: https://km-bw.de

PCR-Lolli-Pooltestverfahren in Kitas

Am 30.09.2021 startet das PCR-Lolli-Pooltestverfahren in Baden-Badener Kitas. Ziel dieser Weiterentwicklung der örtlichen Teststrategie ist das Offenhalten der Kindertageseinrichtungen, die Vermeidung kompletter Gruppenschließungen und selbstverständlich der Schutz von Kindern und Mitarbeitenden.

Beim PCR-Pooltestverfahren wird die kindgerechte “Lolli-Methode” verwendet: Die Kinder lutschen 30 Sekunden an einem Probestäbchen - wie an einem üblichen Lolli. Es gibt keinen unangenehmen Abstrich in Nase oder Rachen! Die Testung wird in der Einrichtung durchgeführt, ist für Eltern kostenlos und entlastet somit die Familien.

Wie funktioniert das Testen?

Die Entnahme der Proben erfolgt unter Aufsicht des Kita-Personals / der Tagespflegeperson bis 9 Uhr am Morgen des Testtages. Getestet wird 2x pro Woche - immer dienstags und donnerstags. Die Kinder lutschen dabei rund 30 Sekunden an einem Tupfer („Lolli-Methode“), der dann in ein Sammelröhrchen gesteckt wird. Alle Tupfer der Kinder einer Gruppe werden in diesem Röhrchen gesammelt (diese Sammelprobe nennen wir „Pool“). Das Kita-Personal / die Tagespflegeperson verschließt dann das Röhrchen und beklebt es mit einem vorgesehenen Barcode. Danach werden die Proben des Pools in ein Labor gebracht. Dort wird mittels PCR-Test analysiert, ob die Pool-Probe das SARS-CoV-2-Virus enthält.

Was passiert, wenn ein Pool positiv getestet wurde?
Und wie funktioniert die Nachtestung?


Fällt das Testergebnis positiv aus, ist bei mindestens einer Person des getesteten Pools das Virus SARS-CoV-2 nachweisbar gewesen. Die Einrichtungsleitung wird über das Ergebnis informiert und gibt die Information umgehend an die betroffenen Eltern weiter.

Im nächsten Schritt muss eine Nachtestung erfolgen - und hier liegt ein großer Vorteil des PCR-Lolli-Pooltestverfahrens: Alle teilnehmenden Familien erhalten ein PCR-Homekit (Einzelprobe, ebenfalls Lolli-Test) mit dem Eltern ihr Kind, im Falle eines positiven Poolergebnisses, einfach zuhause und damit unkompliziert, selbst testen können. Diesen Test geben Sie am darauffolgenden Tag bis spätestens 9 Uhr in der Einrichtung ab. Bis zum Ergebnis  muss das betroffene Kind zu Hause in Isolation bleiben.

Eltern haben die Möglichkeit, das Ergebnis selbst mit dem Smartphone über die App https://www.mein-laborergebnis.de/ abzufragen. Über alle weiteren Quarantäne- und Kontaktnachverfolgungsmaßnahmen entscheidet und informiert dann das Gesundheitsamt nach der jeweils aktuell gültigen Corona-Verordnung.

Wer ist Ansprechpartner bei Fragen?

Ansprechpartner für Eltern sind Frau Niemczyk und Frau Laule vom Fachgebiet Kindertagesbetreuung und Jugendförderung. Erreichbar über den Infodienst KITA. Kontaktdaten nebenstehend. Nehmen Sie gerne Kontakt auf!

Ihre häufigsten Fragen zum Pooltestverfahren - in unserem FAQ!

Die häufigsten Fragen von Eltern haben wir im nachfolgenden "FAQ - Häufige Fragen zum PCR-Lolli-Pooltestverfahren" für Sie zusammensgestellt!

Detailinformationen und Hintergründe finden Sie außerdem unter: https://ladr.de/lollitest (Hinweis: Webseite wird mit Testbeginn freigeschaltet!)

 

FAQ - Häufige Fragen zum PCR-Lolli-Pooltestverfahren

  • Warum soll das PCR-Pool-Testverfahren angeboten werden?

Diese Tests haben als Ziel die Vermeidung von Gruppenschließungen, das möglichst lange Offenhalten von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegen (Stand heute: bei positivem Fall muss nur dieses Kind in Quarantäne, andere Kinder des Pools können nach negativer Nachtestung wieder in die Einrichtung gehen) sowie den Schutz der Kinder und Mitarbeitenden vor Infektion. Mit dem Verfahren soll auch zur Sicherstellung der kindlichen Förderung und frü-hen Bildung sowie Entlastung der Familien bei-getragen werden. Siehe auch aktueller Flyer des Robert-Koch-Instituts am Ende dieser FAQs.

  • Worin liegt der Unterschied zwischen PCR-Test und Antigen-Schnelltest?

PCR-Tests sind der ideale Standard unter den Corona-Tests. Die Probenentnahme erfolgt durch geschulte Mitarbeitende der Kitas – die Auswertung durch Labore. Die Testgenauigkeit liegt bei nahezu 100%. Selbsttests: Haben ihren Namen, weil diese Tests jeder selber, bspw. zuhause, machen kann. Der Test kann zum Beispiel mit einem Na-senabstrich oder mit Speichel erfolgen. Selbst-tests haben gegenüber den PCR-Tests eine hö-here Fehlerrate. Daher soll nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden. (Quelle: www.bundesgesundheitsministerium.de) Durch die Einführung von PCR-Lollitests erhöhen wir daher die Zuverlässigkeit der Tests und damit die Sicherheit in den Einrichtung.

  • Wie lange soll getestet werden?

Zunächst zur Absicherung der Zeit nach der Sommerschließzeit bis Ende Oktober (Beginn Herbstferien der Schulen). Je nach dann vorliegender Situation wird über die Fortführung entschieden.

  • Wann beginnt das PCR-Testverfahren?

Start des Verfahrens ist Donnerstag, 30.09.2021. Die Träger, Kita-Leitungen / Kinder-tagespflegepersonen erhalten Informationen darüber vom FG Kindertagesbetreuung der Stadt Baden-Baden.

  • Wie funktioniert das Testen im Allgemeinen?

Die Entnahme der Proben erfolgt unter Aufsicht des Kita-Personals / der Tagespflegeperson bis 9 Uhr am Morgen des Testtages. Getestet wird 2x pro Woche - immer dienstags und donnerstags. Die Kinder lutschen dabei rund 30 Sekunden an einem Tupfer („Lolli-Methode“), der dann in ein Sammelröhrchen gesteckt wird. Die Mitar-beitenden erhalten entsprechende Anleitungen und Infounterlagen. Alle Tupfer der Kinder einer Gruppe werden in diesem Röhrchen gesammelt (diese Sammelprobe nennen wir „Pool“). Das Kita-Personal / die Tagespflegeperson ver-schließt dann das Röhrchen und beklebt es mit einem vorgesehenen Barcode. Danach werden die Proben des Pools in der Einrichtung von ei-nem Probentransport abgeholt und in ein Labor gebracht. Dort wird mittels PCR-Test analysiert, ob die Pool-Probe das SARS-CoV-2-Virus enthält.

  • Wie funktioniert das Testen in der Krippe / Kindertagespflege bzw. in den Kita-Gruppen?

Das Kita-Personal / die Tagespflegeperson ist verantwortlich für eine pädagogische und kindgerechte Umsetzung der Testdurchführung in der jeweiligen Einrichtung. Prinzipiell gilt der Grundsatz, dass kein Kind zur Testdurchführung gezwungen wird.

  • An welchen Tagen wird getestet?

Die Testung erfolgt immer dienstags und donnerstags.

  • Gibt es Risiken oder Gefahren bei der Testung?

Die Testung ist für Kinder nicht unangenehm, da die Tupfer kindgerecht wie ein Lolli funktionieren. Die Tupfer sind für den medizinischen Gebrauch geeignet, die Verwendung ist also gesundheitlich unbedenklich. Bei sachgemäßer Nutzung besteht durch die Tupfer in der Mundhöhle keinerlei Verletzungsrisiko. Das Kita-Personal / die Tagespflegepersonen werden in die Nutzung eingewiesen.

  • Welche Einrichtungen können teilnehmen?

Teilnehmen können alle Kindertageseinrichtungen sowie die größeren Kindertagespflegen in anderen geeigneten Räumen im Stadtkreis Ba-den-Baden – sofern mehr als 50 Prozent der El-tern dem Verfahren zugestimmt haben.

  • Darf eine Erzieherin ein Kind testen, wenn keine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt (das Papier nicht zurückgegeben wurde)?

Nein, dann ist keine Testung möglich. Nur Kinder, deren Eltern einer Testung mit der Einverständ-niserklärung zugestimmt haben, dürfen getestet werden!

  • Muss das Kind zur Testung nüchtern sein (nichts gegessen oder getrunken)?

Nein, das ist nicht notwendig. Das Kind kann vor-her ganz normal frühstücken.

  • Was passiert, wenn ein Pool positiv getestet wurde?

Fällt das Testergebnis positiv aus, ist bei mindes-tens einer Person des getesteten Pools das Virus SARS-CoV-2 nachweisbar gewesen. Die Einrich-tungsleitung wird über das Ergebnis informiert (App: (https://www.mein-laborergebnis.de/) und gibt die Information umgehend an die betroffenen Eltern weiter. Bis ein negatives Testergebnis der Nachtestung vorliegt, müssen alle Kinder zu Hause in Isolation bleiben.

  • Wie funktioniert die Nachtestung? (sog. „Individuelle Nachtestung nach positiver Pool-Testung“)?

Im nächsten Schritt muss eine Nachtestung erfolgen - und hier liegt ein großer Vorteil des PCR-Lolli-Pooltestverfahrens: Alle teilnehmenden Fa-milien erhalten ein PCR-Homekit (Set für Probenentnahme zu Hause, ebenfalls Lollitest) mit dem diese ihr Kind, im Falle eines positiven Poolergebnisses, einfach zuhause und damit unkompliziert selbst testen können. Diesen Test geben die Eltern am darauffolgenden Tag bis spätestens 9 Uhr in der Einrichtung ab. Das Homekit erhalten Eltern von der Kita. Bis zum Ergebnis müssen die Kinder zu Hause in Isolation bleiben. Hier haben die Eltern aber bereits die Möglichkeit, dass Ergebnis selbst mit dem Smartphone über die App “Mein Laborer-gebnis“ abzufragen (https://www.mein-laborergebnis.de/). Über alle weiteren Quarantäne- und Kontaktnachverfolgungsmaßnahmen entschei-det und informiert dann das Gesundheitsamt nach jeweils aktuell gültiger Corona- Verordnung.

  • Wie lange bleibt die Einrichtung nach einem positivem Pool-Befund geschlossen?

Nach einem positiven Pool-Testergebnis bleibt die Einrichtung zunächst einen Tag geschlossen, bis das Ergebnis der Nachtestungen bekannt ist. Am darauffolgenden Tag dürfen die Kinder, die in der Nachtestung ein negatives Ergebnis hatten, wieder in die Einrichtung kommen. Eltern die nicht am PCR-Verfahren teilnehmen, müssen ein negatives Schnelltestergebnis ihres Kindes vorweisen. Die betroffene Gruppe ist also in so einem Fall für alle einen Tag geschlossen. Aus-nahme: Das Gesundheitsamt erlässt weitergehende Quarantäneauflagen.

  • Was enthält das Homekit (Set für Probenentnahme zu Hause)?

Ihr Set für die individuelle Probenentnahme zu Hause enthält:
1x Kuvert
1x Tupfer im Transport-Röhrchen
1x Sicherheitstasche (Probenbeutel) mit auf-geklebtem Adressen-Etikett
1x Paar Linear-Barcode-Aufkleber
1x Auftragsschein (OEGD)
Diese Anleitung
1x Infoblatt „Zugang zum Laborergebnis der Lolli-Testung“

  • Wann liegt das Ergebnis des Pool-Tests vor?

Mit der Auswertung der Tests wurde ein Labor beauftragt. Ein Probentransport wird am Tag der Testung nach einem festgelegten Tourenplan alle Kindertageseinrichtungen in Baden-Baden anfahren, die an dem neuen Verfahren teilneh-men. Bis alle Proben entsprechend eingesammelt und dann im Labor ausgewertet worden sind, wird ein Zeitraum von ca. 6 Stunden benö-tigt, nachdem die Proben im Labor eingegangen sind. Daher liegt das Ergebnis im Idealfall am selben Tag vor. In Einzelfällen am nächsten Tag.

  • Gibt es eine genaue Anleitung, wie die Nachtestung mittels Homekit funktioniert?

Alle Informationen sind auf der Webseite https://ladr.de/lollitest eingestellt (Freigeschaltet ab Beginn Testzeitraum).

  • Wie komme ich als Elternteil zu meinem Nachtestergebnis?

Die offizielle Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der gegen-wärtigen Pandemie und kann signifikant helfen, das aktuelle Infektionsgeschehen kontrollierbarer zu machen. Infektionsketten werden selbst-ständig erfasst und können vollkommen anonym an andere App-Nutzer weitergegeben werden. Die App kann dem Benutzer dann empfehlen, sich auf SARS-CoV-2 testen zu lassen. Mit Hilfe der App können Sie Ihr Testergebnis abrufen. Im Falle eines positiven Testergebnisses können andere App-Nutzer über diesen Weg gewarnt werden. Falls Sie den Befund in schriftlicher Form zur Vorlage an dritter Stelle benöti-gen, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfü-gung:

  • Sie können Ihr Testergebnis mit dem QR-Code und Scan über die App „Mein Laborer-gebnis“ abrufen und downloaden.
  • Alternativ können Sie auch das Web-Portal nutzen: (https://www.mein-laborergebnis.de/)

Sollten Sie mit den vorgenannten Wegen keine Möglichkeit zur Abfrage haben, erhalten Sie Ihr Testergebnis bei dem damit beauftragten Unternehmen itech Laborlösungen GmbH: Telefon: +49 (5295) 671 30 00 Mail: mein-laborergebnis@itech-gmbh.de

  • Wie kann ich die App „Mein Laborergebnis“ herunterladen?

1. Laden Sie sich die App Mein Laborergebnis aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunter.
2. Öffnen Sie die App.
3. Scannen Sie den QR-Code.
4. Geben Sie das geforderte Sicherheitskriterium ein.

  • Weshalb wird die PCR-Testung einem üblichen Antigen-Schnelltest vorgezogen?

Die PCR-Testung ist genauer und weniger fehleranfällig als ein regulärer Antigen-Schnelltest. Somit können Infektionen schneller entdeckt und Kinder davor geschützt werden. Außerdem kann so eine sog. Clusterbildung mit vielen Infektionen, die möglicherweise zu einer Gruppenschließung führen, eher vermieden werden. Hintergrundinformationen beim Robert-Koch-Institut: www.rki.de

  • Wohin wende ich mich bei Rückfragen oder Unklarheiten?

Während des Testzeitraums haben Sie die Möglichkeit, sich bei Fragen an den Infodienst KITA (Fr. Niemczyk und Frau Laule) unter Tel.: 07221-9314959, E-Mail: zu wenden.

 

Sie haben weitere Fragen? Bitte kontaktieren Sie den Infodienst KITA!
Di. bis Do. 9 bis 13 und 14 bis 16 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Infos für Reiserückkehrende

Wer sich in den Sommerferien im Ausland aufgehalten hat, muss bei der Einreise nach Deutschland klären, ob aufgrund des Aufenthalts in einem Corona-Risikogebiet bzw. Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet eine Absonderungspflicht (Quarantänepflicht) besteht.

Dies ist auch mit Blick auf den Besuch einer Kindertageseinrichtung wichtig, da diese von den Kindern nur besucht werden darf, wenn nach der Corona-Verordnung Kita keine Absonderungspflicht im Zusammenhang mit dem Coronavirus besteht. Die aktuell gültige Corona-Verordnung Kita finden Sie im Internet: Internetseite des Kultusministeriums

Die derzeit geltenden Quarantänebestimmungen für Reisende finden Sie in der Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums (CoronaEinreiseV) vom 30. Juli 2021.

Nähere Informationen hierzu sowie die aktuelle Liste der Risikogebiete können auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts abgerufen werden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Einreiseregeln finden Sie auf der  Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Bitte beachten Sie, dass sich sowohl die Rechtslage als auch die Einstufung der Risikogebiete kurzfristig ändern kann. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, sich vor der Rückreise aus dem Ausland nochmals über die geltenden Bestimmungen zu informieren.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Hinweis: Corona-Selbstests von Kindern (ab 3 Jahren) in Kindertageseinrichtungen werden angeboten.

Kinder dürfen nur betreut werden, wenn

  • diese nicht in Kontakt zu infizierten Personen standen bzw. seit dem letzten Kontakt mit infizierten Personen 10 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen bzw. die zuständige Behörde nichts anderes angeordnet hat oder die Pflicht zur Absonderung nach der Corona-VO Absonderung nicht oder nicht mehr besteht,
     
  • diese keines der folgenden für COVID-19 typischen Symptome aufweisen:
     
    • Fieber ab 38,0 °C oder/und
       
    • trockener Husten, d. h. ohne Schleim und nicht durch eine chronische Erkrankung, wie Asthma, verursacht (ein leichter oder gelegentlicher Husten bzw. ein gelegentliches Halskratzen führen zu keinem automatischen Ausschluss) oder/und
       
    • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten, Symptome einer bekannten chronischen Erkrankung sind nicht relevant. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund.

Ganz allgemein gilt, dass Kinder, denen es sichtlich nicht gut geht, die einen kranken, erschöpften oder leidenden Eindruck machen, nicht in die Kita gehören und zu Hause bleiben sollen.

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Schule gebracht werden.

(Quelle: Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie / KVJS Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg / UKBW Unfallkasse Baden-Württemberg / LGA Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg)

Bitte beachten Sie dazu auch die Handlungsempfehlungen des Landesgesundheitsamtes für Eltern und Personal in Kindertageseinrichtungen. Mehr im Internet: Internetseite des Kultusministeriums

 

Kinderkrankentage und Kinderkrankengeld

Informationen zu Kinderkrankentagen und Kinderkrankengeld, Rahmenbedingungen, Höhe und Antragsweg finden Sie auf einer Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Verdienstausfall wegen Schließung von Betreuungseinrichtungen

Informationen zum Antrag bei Verdienstausfall wegen Schließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen finden Sie auf dem Infoportal IfSG -Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Aktueller Inzidenzwert in Baden-Baden

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz in Baden-Baden und in den Landkreisen in Baden-Württemberg findet sich auf den Internetseiten des Landesgesundheitsamts.

Öffnungszeiten Infodienst KITA

Unsere Öffnungszeiten sind:

Di. - Do. von 9 - 13 und 14 - 16 Uhr

Tel.: 07221 93-14 95 9

Außerhalb unserer Öffnungszeiten senden Sie uns bitte eine E-Mail an die Adresse: . Wir melden uns dann sobald als möglich bei Ihnen!


KITA Baden-Baden

Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen in Baden-Baden rund 30 Kindertageseinrichtungen mit verschiedenen Betreuungsangeboten zur Verfügung.

Um einen Betreuungsplatz in einer Kita oder in der Kindertagespflege zu erhalten, ist eine KITA-Vormerkung notwendig. Diese kann bequem über das Online-System angelegt werden. Bei Fragen rund um das Thema Kinderbetreuung hilft der Infodienst KITA im Kinder- und Jugendbüro weiter.

Informationen zu den einzelnen Kitas (Kinderkrippen, Kindergärten) finden Sie unter Alle Kindertageseinrichtungen. In den Kindertageseinrichtungen werden alle Kinder mit und ohne Behinderung gefördert. Informationen zur Kindertagespflege (Tagesmutter) gibt es unter Kindertagespflege.

Hinweis

Fortlaufende Informationen über aktuelle Erweiterungen und Neuplanungen von Kitas gibt es unter:

Erweiterungen und Neuplanungen Kitas

KITA-Vormerkung

Kurzinfo KITA-Vormerkung

Um einen Betreuungsplatz in einer Kita oder in Kindertagespflege erhalten zu können, ist zuerst eine KITA-Vormerkung erforderlich. Dabei können Sie Ihren Betreuungswunsch in bis zu drei Einrichtungen angeben. Je Kind kann eine Vormerkung angelegt werden. Die Vormerkung wird anschließend an die Einrichtungen gesendet.

Die Einrichtungsleiter*innen planen mit den Vormerkungen die Gruppenzusammensetzungen. Sie vergeben anschließend selbst die Betreuungsplätze und sagen den Eltern zu. Ist eine Zusage noch nicht möglich, kann die Einrichtungsleiterin die Vormerkung auf den Status "Warteliste" setzen, das bedeutet "Für die Kita vorgemerkt".

Ist keine Zusage möglich, eröffnet der Infodienst KITA den Eltern nach Möglichkeit Betreuungsalternativen. Der Infodienst KITA steht Ihnen als Eltern beratend und bei Fragen gerne zur Verfügung.

Zur Vormerkung: KITA-Platz vormerken.

Ablauf KITA-Vormerkung

  • Klicken Sie auf: KITA-Platz vormerken
  • Geben Sie dann die Angaben zu Ihrem Kind und zum gewünschten Betreuungsangebot (= Anzahl Betreuungsstunden, Gruppenform) ein.
  • Wählen Sie eine, zwei oder drei Kindertagesstätten oder Kindertagespflege aus.
  • Je Kind ist eine Vomerkung möglich. Zwei Vormerkungen/Kind sind nicht zulässig.
  • Geben Sie an, ob Ihre gemachten Angaben auch an andere Einrichtungen weitergegeben werden können, wenn für Ihr Kind in den ausgewählten Einrichtungen kein Platz vorhanden ist.
  • Speichern Sie den Fragebogen: Ihre Vormerkung wird registriert.
     
  • Die gewählten Einrichtungen erhalten eine Meldung, dass eine Vormerkung vorliegt.
  • Die Einrichtungsleiter*innen planen mit den Vormerkungen die Gruppenzusammensetzungen. Sie vergeben anschließend selbst die Betreuungsplätze und sagen den Eltern zu.
  • Ist eine Zusage noch nicht möglich, kann die Kita die Vormerkung auf den Status "Warteliste" setzen. "Warteliste" bedeutet: "Für die Kita vorgemerkt".
  • Das ist noch keine Zusage. Der Vorteil ist, dass Einrichtungsleiter*innen immer alle Vormerkungen der Kinder sehen können, deren Eltern eine Betreuung bei ihnen wünschen.
  • Sind die Plätze belegt, oder die Vormerkungen über einen längeren Zeitraum mit dem Status "Warteliste" versehen, eröffnet der Infodienst KITA den Eltern nach Möglichkeit Betreuungsalternativen.
     
  • Geschwisterkinder müssen einzeln vorgemerkt werden
    (Eine Registrierung genügt, Sie können dann Datensätze für die Geschwister anlegen).
  • Den Bearbeitungsstatus Ihrer Vormerkung können Sie online mit Ihren Zugangsdaten einsehen oder beim Infodienst KITA abfragen.
  • Bei Fragen hilft der Infodienst KITA weiter.

Beratung und Informationen für Familien

Infodienst KITA

Der Infodienst KITA kümmert sich um die Systemverwaltung, berät Sie als Eltern zum Vormerkverfahren, gibt Informationsmaterial über Kinderbetreuung weiter, hilft bei der Dateneingabe und ist Ansprechpartner für Fragen von Eltern und Kita-Leiter*innen. 

Kurze Wege für Familien: In der Hermannstr. 2 befinden sich die Dienstleistungen Infodienst KITA, Dienst für Kindertagespflege und KITA- Einstieg gemeinsam unter einem Dach.

Eine vorherige Terminvereinbarung wird empfohlen.

Dienst für Kindertagespflege

Kurze Wege für Familien: Im Dienstgebäude Hermannstr. 2 befinden sich die Dienststellen Infodienst KITA, Dienst für Kindertagespflege und KITA- Einstieg gemeinsam unter einem Dach.

Interessieren Sie sich für Kindertagespflege, so steht nach der Vormerkung des Betreuungsplatzes ergänzend der städtische Dienst für Kindertagespflege zur Verfügung. Informationen zum Angebot finden Sie auf dieser Webseite unter Dienst für Kindertagespflege

KITA Einstieg

Einen ersten Einblick in die Kindertagesbetreuung, z.B. für Familien mit Fluchterfahrung, gibt das Angebot Kita Einstieg. Informationen zum Angebot finden Sie auf dieser Webseite unter  Kita-Einstieg.

Gefördert werden unter anderem niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten, begleiten und Hürden abbauen.

Zusätzliche Informationen

Masernimpfpflicht

Von 1. März 2020 an gilt bundesweit die verpflichtende Masernschutzimpfung für alle Kinder, die in die Schule oder eine Kita gehen (Kitas und Kindertagespflege).

Eltern müssen einen ausreichenden Impfschutz nachweisen, wenn Kinder zur Betreuung in der Einrichtung angemeldet werden.

NACHWEIS: Der Nachweis gegenüber der Leitung der Einrichtung kann durch den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder ein ärztliches Attest erbracht werden.

Übergangszeit verlängert: Personen, die bereits vor März 2020 in einer Einrichtung betreut wurden oder tätig waren, müssen den Nachweis über den Masernschutz erst bis zum 31. Dezember 2021 erbringen. Die Fristverlängerung soll den durch die Corona-Pandemie belasteten Kindertageseinrichtungen mehr Zeit einräumen, das Masernschutzgesetz umzusetzen.

Weitere Infos gibt es unter www.masernschutz.de.

Gebühren - Elternbeiträge & Betreuungsangebot

Familienfreundlicheres Gebührenmodell

Beginnend zum 01.01.2021 stellen die Träger der Kindertageseinrichtungen die Elterngebühren im Stadtkreis Baden-Baden auf ein neues familienfreundlicheres Modell um.

Neu ist, dass die Elternbeiträge nach der Anzahl aller Kinder unter 18 Jahren in einer Familie berechnet werden und nicht länger nach der Anzahl der Kinder, die gleichzeitig eine Kinderta-geseinrichtung besuchen.

Reduzierte Beiträge bei Geschwisterkindern

Bei mehreren Kindern unter 18 Jahren einer Familie reduzieren sich die Elternbeiträge für jedes Kind gestaffelt nach Anzahl der Kinder.

Grundsätzlich werden Elternbeiträge für den Besuch einer Kindertageseinrichtung anhand der Betreuungszeit der jeweiligen Einrichtung berechnet. Dazu kommt noch eine Gebühr für das Mittagessen, beispielsweise bei Ganztagesbetreuung. Diese Essensgebühr ist je nach Einrichtung unterschiedlich.

Über die Systematik zur und Höhe der Elternbeiträge in den städtischen Einrichtungen hat der Gemeinderat entschieden und den kirchlichen und freien Trägern empfohlen, diesen einheitlichen Elterngebühren zu folgen.

Sie brauchen Unterstützung bei der Finanzierung?

Die Gebührenermäßigung und die Gebührenbefreiung hängen von der Höhe Ihres Einkommens ab. Der Elternbeitrag kann ganz oder teilweise übernommen werden, wenn die Belastung Ihnen nicht zuzumuten ist. Für weitere Infos dazu klicken Sie bitte oben rechts "Übernahme Kindergartenbeitrag" und wenden sich an die Ansprechpartner/innen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe der Stadt Baden-Baden.

Die Essensgebühr oder Kosten für Ausflüge der Kita können übernommen werden, wenn die Eltern existenzsichernde Leistungen nach Sozialgesetzbuch (SGB) II, SGB XII, Wohngeld, Kinderzuschlag nach § 6b Bundeskindergeldgesetz und Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. Die Beantragung erfolgt über die Leistungen für Bildung und Teilhabe der Stadt Baden-Baden. Klicken Sie dazu bitte rechts bei "Aktuelles zu Bildung, Betreuung und Erziehung im Internet" auf "Leistungen zur Bildung und Teilhabe".

Gebührenbefreiung ab 01.01.2010 mit Familienpass der Stadt Baden-Baden

Gültig ab 01.01.2020: Sie haben einen Familienpass mit den Merkmalen L, LE, LW?

Bitte legen Sie den Familienpass in der Kita / Schulkindbetreuung vor. Sind die Merkmale „L“, „LE“ oder „LW“ eingetragen, müssen Sie künftig keine Elternbeiträge für Kindergarten bzw. Schulkindbetreuung bezahlen (Ausnahme: Mittagessen).

Was müssen Sie tun?

  1. Wenn nötig: Familienpass im Bürgerbüro beim Fachbereich Ordnung und Sicherheit oder im Kundenzentrum des Fachbereichs Bildung und Soziales beantragen bzw. unter Vorlage Ihres Bewilligungsbescheides über eine Sozialleistung (Existenzsichernde Leistungen nach SGB II oder SGB XII, Kinderzuschlag nach § 6a Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) prüfen lassen, ob ein kostenloser Umtausch möglich ist. Die bisherigen Familienpässe müssen in diesem Fall abgegeben werden.
  2. Pass in der Kita / Fachgebiet Schule und Sport vorlegen und prüfen lassen.

Dann werden Ihre Gebühren bis Ende des Kindergarten- / Schuljahres (31. August) freigestellt.

KITA-Kosten / Elternbeiträge 2020 / 2021
(01.09.2020 bis 31.08.2021)

Hinweis: Die Gebührendarstellung wird derzeit überarbeitet.
Aktualisierte Informationen werden an dieser Stelle in Kürze bereit gestellt (Stand: 13.01.2021)!

KITA-Kosten / Elternbeiträge 2019 / 2020
(01.09.2019 bis 31.08.2020)

Bitte beachten Sie: Die Elternbeiträge für den Besuch einer Kindertageseinrichtung werden anhand der Betreuungszeit der jeweiligen Einrichtung berechnet. Dazu kommt noch eine Gebühr für das Mittagessen, beispielsweise bei Ganztagesbetreuung. Diese Essensgebühr ist je nach Einrichtung unterschiedlich.

A / Kita (Krippe): Für Kleinkinder ab 1 Jahr bis 3 Jahre

  • A1 – geringe Betreuung mit 10 bis 15 Stunden/Woche (Betreute Spielgruppe BS)
    97 EUR Scherer Kinder- und Familienzentrum, 134,40 EUR Mütterzentrum Känguru
  • A2 – 6 Stunden bis 7 Stunden/Tag (Verlängerte Öffnungszeit VÖ)
    250 EUR
  • A3 – 7 Stunden bis 10 Stunden/Tag (Ganztagesbetreuung GT)
    292 EUR bis 417 EUR

B / Kita: Für Kinder ab 2 Jahren

  • B1 – 6 Stunden bis 7 Stunden/Tag (Verlängerte Öffnungszeit VÖ)
    201 EUR bis 218 EUR
  • B2 – 7 Stunden bis 10 Stunden/Tag (Ganztagesbetreuung GT)
    359 EUR bis 378 EUR

C / Kita: Für Kinder ab 3 Jahren

  • C1 – Vormittag in Kita – Mittag zuhause – Nachmittag in Kita (Regelbetreuung RG)
    117 EUR
  • C2 – 6 Stunden bis 7 Stunden/Tag (Verlängerte Öffnungszeit VÖ)
    135 EUR bis 146 EUR
  • C3 – 7 Stunden bis 10 Stunden/Tag (Ganztagesbetreuung VÖ)
    200 EUR bis 222 EUR
  • C4 – Waldgruppe/Naturgruppe 6 Stunden bis 7 Stunden/Tag (Verlängerte Öffnungszeit VÖ)
    135 EUR bis 146 EUR

D / Kindertagespflege: Für Kleinkinder ab 1 Jahr und Kinder ab 2 und ab 3 Jahren

  • D1 – Kindertagespflege: Betreuungszeit bis ca. 10 Stunden/Tag
    1. Kind 1,50 EUR/Betreuungsstunde
    2. Kind 1,25 EUR/Betreuungsstunde

Diese Übersicht wird regelmäßig nach Kindergartenjahr (September bis August) aktualisiert.

Gebührenbefreiung mit Familienpass

Gültig ab 01.01.2020:

Sie haben einen Familienpass mit den Merkmalen L, LE, LW?

Bitte legen Sie den Familienpass in der Kita / Schulkindbetreuung vor. Sind die Merkmale „L“, „LE“ oder „LW“ eingetragen, müssen Sie künftig keine Elternbeiträge für Kindergarten bzw. Schulkindbetreuung bezahlen (Ausnahme: Mittagessen).

Was müssen Sie tun?

  1. Wenn nötig: Familienpass im Bürgerbüro beim Fachbereich Ordnung und Sicherheit oder im Kundenzentrum des Fachbereichs Bildung und Soziales beantragen bzw. unter Vorlage Ihres Bewilligungsbescheides über eine Sozialleistung (Existenzsichernde Leistungen nach SGB II oder SGB XII, Kinderzuschlag nach § 6a Bundeskindergeldgesetz, Wohngeld, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) prüfen lassen, ob ein kostenloser Umtausch möglich ist. Die bisherigen Familienpässe müssen in diesem Fall abgegeben werden.
  2. Pass in der Kita / Fachgebiet Schule und Sport vorlegen und prüfen lassen. Dann werden Ihre Gebühren bis Ende des Kindergarten- / Schuljahres (31. August) freigestellt.

FAQ - Häufige Fragen

Der Infodienst KITA kümmert sich um die Systemverwaltung, berät Eltern zum Vormerkverfahren, gibt Informationsmaterial über Kinderbetreuung weiter, hilft bei der Dateneingabe und ist  Ansprechpartner für Fragen von Eltern und Kita-Leiterinnen.

Die häufigsten Fragen von Eltern an den Infodienst KITA haben wir hier für Sie zusammengestellt:

  • CORONA-VERORDNUNG KITA

Die wesentlichen Bestimmungen für Kindertageseinrichtungen finden Sie in der Corona-Verordnung Kita (gültig für Kita und Kindertagespflege), die Sie auf dem Internetangebot des Kultusministeriums Baden-Württemberg abrufen können.

Kultusministerium: Aktuelle Informationen für Schulen und Kindertageseinrichtungen

  • SELBSTTESTS für Kinder

In den Kindertageseinrichtungen werden Selbsttests für Kinder ab dem dritten Lebensjahr angeboten. Durchführung und Bedingungen erfragen Sie bitte bei der jeweiligen Einrichtungsleitung oder Kindertagespflegeperson.

  • Darf mein Kind mit Schnupfen in die Kita?

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege gebracht werden.

Kinder mit mindestens einem der folgenden Symptome müssen zuhause bleiben:
 
•  Fieber ab 38,0 ° C
•  Trockener Husten
•  Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns
 
Schnupfen, ein gelegentlicher Husten oder Halskratzen sind demnach keine Gründe, Kinder vom Besuch der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflege oder der Schule auszuschließen. Werden die genannten Symptome aufgrund einer chronischen Erkrankung entwickelt, besteht ebenfalls kein Ausschlussgrund.

Bitte beachten Sie dazu auch die Handlungsempfehlungen des Landesgesundheitsamtes für Eltern und Personal in Kindertageseinrichtungen. Mehr im Internet: Internetseite des Kultusministeriums

  • MASERNIMPFPFLICHT - was Eltern wissen müssen:

Von 1. März 2020 an gilt bundesweit die verpflichtende Masernschutzimpfung für alle Kinder, die in die Schule oder eine Kita gehen (Kitas und Kindertagespflege). Eltern müssen einen ausreichenden Impfschutz nachweisen, wenn Kinder zur Betreuung in der Einrichtung angemeldet werden. NACHWEIS: Der Nachweis gegenüber der Leitung der Einrichtung kann durch den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder ein ärztliches Attest erbracht werden.

Übergangszeit verlängert: Personen, die bereits vor März 2020 in einer Einrichtung betreut wurden oder tätig waren, müssen den Nachweis über den Masernschutz erst bis zum 31. Dezember 2021 erbringen. Die Fristverlängerung soll den durch die Corona-Pandemie belasteten Kindertageseinrichtungen mehr Zeit einräumen, das Masernschutzgesetz umzusetzen.

Weitere Infos gibt es unter www.masernschutz.de.

  • Erhalte ich eine Bestätigung über die KITA-Vormerkung?

Nachdem Sie Ihre Vormerkung eingetragen und gespeichert haben erhalten Sie eine Systemmeldung, dass die Eintragung erfolgreich war. Sie können Ihre Vormerkung ausdrucken (pdf-Datei, kann auch gespeichert werden).

  • Wie viele Betreuungseinrichtungen kann ich als Wunsch angeben?

Sie können bei der KITA-Vormerkung Ihres Kindes für einen Platz in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege (Tagesmutter) bis zu drei Einrichtungen angeben. Mindestens müssen Sie aber eine Betreuungseinrichtung auswählen. Sie können auch Kindertagespflege (Tagesmutter) angeben.

  • Ist es möglich, bestimmte Präferenzen einzugeben?

Sie können bei der Vormerkung drei gleichwertige Betreuungseinrichtungen angeben.

  • Ich habe mehrere Kinder. Wie merke ich diese vor?

Sie müssen jedes Kind einzeln vormerken. Dazu müssen Sie sich als Eltern/Sorgeberechtigte aber nur einmal anmelden. Für die Eingabe eines weiteren Kindes klicken Sie bitte „neuer Eintrag“ am Ende des Vormerkfragebogens.

  • Ein Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung. Was ist zu tun?

Geschwisterkinder werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Wenn eines Ihrer Kinder die Betreuungseinrichtung bereits besucht, kreuzen Sie bei der zentralen KITA-Vormerkung zusätzlich „ein Geschwisterkind besucht bereits die Einrichtung“ an.

  • Erhalten Kinderkrippen, Kindergärten und Tagespflegepersonen Infos darüber, dass mein Kind vorgemerkt ist?

Ja, die Leitungen der Betreuungseinrichtungen sehen online die Vormerkungen ein und melden dem System zurück, ob eine Aufnahme möglich ist oder nicht. Ist ein Platz verfügbar und die Aufnahme möglich, nehmen die Leiterinnen zu Ihnen direkt Kontakt auf.

  • Schließe ich mit der zentralen KITA-Vormerkung einen Betreuungsvertrag?

Nein, der Betreuungsvertrag wird mit der Einrichtung geschlossen, in der Ihr Kind aufgenommen wird.

  • Vergibt die zentrale KITA-Vormerkung bzw. der Infodienst KITA die Plätze?

Nein. Die Plätze werden von den Einrichtungen selbst vergeben. Kinderkrippen, Kindergärten und Tagespflegepersonen werden über das System über neue Vormerkungen informiert. Ist ein Platz frei, werden Sie zum Elterngespräch eingeladen. Wird die Einrichtung ihr Kind aufnehmen können, so wird der Betreuungsvertrag abgeschlossen. Die Einrichtungsleitungen selbst entscheiden über die Aufnahme.

  • Kann ich für ein Kind zwei oder mehrere Vormerkungen anlegen?

Nein. Wir bitten Sie um Verständnis, dass für jedes Kind nur eine Vormerkung angelegt werden kann. Haben Sie den Wunsch, dass Ihr Kind z.B. nach dem Krippenbereich eine andere Einrichtung besuchen soll, beispielsweise weil diese andere Einrichtung Ganztagesbetreuung anbietet, nehmen Sie bitte erneut eine Vormerkung vor, erst nachdem in der ersten Einrichtung die Aufnahme erfolgt ist. Zwei Vormerkungen parallel für verschiedene Aufnahmezeitpunkte (Krippe - Kindergarten) sind nicht möglich! Kreuzen Sie dann bitte „Wechsel aus anderer Einrichtung“ an. Der Infodienst Kita ist Ihnen dabei gerne behilflich - melden Sie sich dazu bitte in der Servicestelle!

  • Mein unter dreijähriges Kind hat eine Zusage in einer Krippe oder Kindertagespflege erhalten. Die Einrichtung kann mir aber keinen Betreuungsplatz im folgenden ü3-Bereich / Kindergartenbereich anbieten. Wann muss ich mein Kind erneut vormerken lassen?

Bitte nehmen Sie nach erfolgter Aufnahme in der Krippengruppe eine Vormerkung vor. Kreuzen Sie bitte zusätzlich „Wechsel aus anderer Einrichtung“ an. Eine zweite, parallele Vormerkung vor Aufnahme in der ersten Einrichtung (hier: Krippengruppe oder Kindertagespflege) ist nicht möglich. Der Infodienst Kita ist Ihnen dabei gerne behilflich!

  • Ich habe zunächst einen Betreuungsplatz in verlängerter Öffnungszeit für mein Kind angenommen, brauche aber später einen Betreuungsplatz in Ganztagesbetreuung. Was ist zu tun?

Bitte legen Sie nach Annahme des Betreuungsplatzes in Verlängerter Öffnungszeit eine neue Vormerkung an, in der Sie Ihren Betreuungsbedarf in Ganztagesbetreuung angeben. Wählen Sie zusätzlich „Wechsel aus anderer Einrichtung“ aus (dort die bisherige Einrichtung auswählen). Als Grund geben Sie bitte „anderer Betreuungsumfang“ an.

  • Was ist, wenn mir meine Einrichtung der Kleinkindbetreuung (z.B. Krippe ohne Kindergartenbereich oder Kindertagespflege) keine Anschlussbetreuung anbieten kann?

Sollte Ihr Kind in einer Kleinkind-Einrichtung (z.B. Krippe ohne Kindergartenbereich, Kindertagespflege) aufgenommen und betreut werden, die Ihnen keine Anschlussbetreuung (Kindergarten, für Kinder ab 2 oder 3 Jahren) anbieten kann: Bitte melden Sie sich möglichst bald beim Infodienst KITA, damit eine Vormerkung für den folgenden Kindergartenbereich angelegt werden / das Anlegen geplant werden kann. Eine neue Vormerkung für den folgenden Kindergartenbereich kann angelegt werden, sobald die Aufnahme in der ersten Einrichtung/Kleinkindbetreuung erfolgt ist.

  • Was passiert, wenn in den gewünschten Einrichtungen kein Platz frei ist?

Sind die Plätze in den von Ihnen gewünschten Einrichtungen belegt, so kann Ihnen der Infodienst KITA nach Möglichkeit alternative Betreuungsvorschläge unterbreiten. Wenn Sie das möchten: Geben Sie in der Vormerkung an, ob Ihre gemachten Angaben auch an andere Einrichtungen weitergegeben werden können, wenn für Ihr Kind in den ausgewählten Einrichtungen kein Platz vorhanden ist.

  • Ich möchte demnächst nach Baden-Baden umziehen. Kann ich mein Kind schon vormerken lassen?

Ja, kein Problem! Bitte geben Sie Ihre aktuelle Adresse an und füllen Sie bei der KITA-Vormerkung Ihres Kindes die Felder zum Umzug aus. Sie können angeben, ab wann Sie voraussichtlich in Baden-Baden leben werden. Außerdem können Sie bereits Ihre zukünftige Adresse angeben, wenn diese bereits bekannt ist.

  • Mein Kind ist noch nicht geboren, kann ich es bereits vormerken lassen?

Leider Nein. Wir bitten um Verständnis dafür, dass eine KITA-Vormerkung erst ab Geburt Ihres Kindes möglich ist.

  • Sollte ich die Betreuungseinrichtungen vorab besuchen?

Eine Vormerkung über die zentrale KITA-Vormerkung ist notwendig und reicht grundsätzlich aus. Die Einrichtungen bieten aber häufig einen Infotag zur Vorstellung der Konzepte an. Ein Besuch ist empfehlenswert, da man sich persönlich einen Eindruck verschaffen kann.

  • Welche Software ist die Basis der zentralen Kita-Vormerkung?

Zur Anwendung kommt Kita-Data-Webhouse, die Melde- und Statistiksoftware für alle  Kindertageseinrichtungen, Jugendämter, Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg.

Kita-Data-Webhouse ist ein gemeinsames Projekt von Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V., Diakonisches Werk für die Evangelische Landeskirche in Baden e.V.,  Evangelischer Landesverband – Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V., Landesverband Katholischer Kindertagesstätten
Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. und Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die das System gemeinsam betreiben und weiter entwickeln.

Die Stadt Baden-Baden war als eine von drei Städten Pilotstadt bei der Einführung der zentralen Kita-Vomerkung. Mittlerweile folgen viele Kommunen unserem Beispiel und nutzen die gleiche Software.

Kita-Data-Webhouse ist ein Programm für Träger und ihre Kindertageseinrichtungen, die einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII bedürfen. Jugendämter im Rahmen ihrer Gesamtverantwortung für einen bedarfsgerechten Ausbau an Kinderbetreuungsangeboten. Städte und Gemeinden, die auf ein bedarfsgerechtes und zur Erfüllung des Rechtsanspruchs ausreichendes Angebot in ihrem Bereich hinwirken.

  • Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Bereits bei der Registrierung wird Ihre Zustimmung zu den Datenschutzbedingungen abgefragt. Bei Zustimmung erklären Sie sich damit einverstanden, dass die gemachten Angaben von der zentralen Stelle der Kommune, Infodienst Kita und den von Ihnen ausgewählten Einrichtungen eingesehen werden können. Werden von den Erziehungsberechtigten aufgrund einer Begleitung der Familie durch Ehrenamtliche, Jobcenter, Allgemeinen Sozialen Dienst, Kita-Einstieg, getrennt lebende Beziehungspartner oder andere Familien-Unterstützer*innen im Anmerkungsfeld ergänzende Kontaktdaten angegeben, kann die zentrale Stelle der Kommune auch mit diesen genannten Personen bei Bedarf in Kontakt treten. Die Daten werden von der zentralen Stelle gelöscht, sobald das Kind in einer Einrichtung verbindlich angemeldet ist und die Angaben für eine weitere Vermittlung nicht mehr erforderlich sind. Auf Ihren ausdrücklichen Wunsch, der gegenüber der zentralen Stelle zur Vormerkung für Kinderbetreuungsplätze Infodienst Kita, welche unter der E-Mail-Adresse erreichbar ist, kund zu tun ist, werden die Daten jederzeit gelöscht. Sollten Sie der Einwilligung nicht zustimmen, können Sie an diesem Verfahren nicht teilnehmen. Sie können sich dann direkt mit dem/r Ansprechpartner/in bei der Kommune in Verbindung setzen. Sie erreichen ihn/sie unter Tel.: 07221 93-14 95 9 oder per E-Mail: .

Zum Programm Kita-Data-Webhouse: Die im Rahmen von Kita-Data-Webhouse (KDW) auf Grund der gesetzlichen Meldepflichten (§47 SGB VIII und §§ 98 ff SGB VIII) erhobenen Daten dürfen für Aufgaben der Aufsicht über Kindertageseinrichtungen verwendet und für die landesweite Berichterstattung ausgewertet werden. Außerdem dürfen Jugendämter in ihrer Gesamtverantwortung für einen bedarfsgerechten und zur Erfüllung des Rechtsanspruchs ausreichenden Ausbau an Kinderbetreuungsangeboten auf einen eingeschränkten Datensatz mit kumulierten Daten aller Kitas im Zuständigkeitsbereich zugreifen. Ebenso dürfen Städte und Gemeinden, die auf ein bedarfsgerechtes und zur Erfüllung des Rechtsanspruchs ausreichendes Angebot in ihrem Bereich hinzuwirken haben, auf eingeschränkte Datensätze zugreifen. Die Verwendung der Daten zu anderen Zwecken ist unzulässig. Datenschutz und Datensicherheit haben für die Projektpartner höchste Priorität. Deshalb ist die Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen für die Projektpartner selbstverständlich. Maßgebliche Vorschriften dazu enthält das Telemediengesetz (TMG). Ebenso werden Regelungen durch die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingehalten.

  • Kann ich meine Angaben und Daten ändern?

Ja, jederzeit! Wenn Sie Ihre Daten bereits eingegeben und gespeichert haben, können Sie sich erneut mit Ihren Benutzerdaten anmelden und Ihre Angaben ändern. Natürlich können Sie sich auch jederzeit bei der Servicestelle Infodienst KITA melden und Ihre Daten durch eine(n) MitarbeiterIn abändern lassen. Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, melden Sie sich bitte auch beim Infodienst Kita.

  • Wo erhalte ich Auskünfte zur zentralen KITA-Vormerkung und Kinderbetreuung in Baden-Baden?

Bitte wenden Sie sich gerne persönlich, per Telefon, Email oder Fax an das Team der Servicestelle Infodienst KITA im Kinder- und Jugendbüro der Stadtverwaltung Baden-Baden.

  • Wer ist zuständig für Betreuungsplätze in Kindertagespflege?

Einen Bedaf für einen Betreuungsplatz in Kindertagespflege können Sie über die normale KITA-Vormerkung eintragen. Für Ihre Beratung steht der städtische Dienst für Kindertagespflege zur Verfügung. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt auf!

  • Ich konnte mich während der Öffnungszeiten nicht beim Infodienst KITA melden. Wie kann ich Kontakt herstellen?

Bitte schreiben Sie uns eine Email an die Adresse und teilen Sie uns mit, wann und wie Sie erreichbar sind. Wir rufen Sie dann gerne zurück!

Hinweis

Child Care – Information „KITA Baden-Baden“
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