Bestattungen

Grabstein mit BlumenBild vergrößern
Erdwahlgrab

In welcher Weise eine Bestattung vorgenommen wird, richtet sich zunächst nach dem Willen und den Wünschen des Verstorbenen, die er noch zu Lebzeiten schriftlich (z.B. Testament) oder mündlich geäußert hat.

Liegt keine Willenserklärung vor, bestimmen die Angehörigen die Art der Bestattung. Dabei geht der Wille der Ehegatten dem Willen der anderen Angehörigen vor. Danach folgen, entsprechend der gesetzlichen Erbfolge, die Kinder, die Eltern, die Enkel und die übrigen Verwandten sowie die Verlobten.

Sind Angehörige nicht zu ermitteln, veranlasst die Stadt Baden-Baden eine ortsübliche Bestattung.

Hinweis

Das Errichten oder Verändern eines Grabmals bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung.

Mögliche Bestattungsarten in Baden-Baden

  • Erdbestattung: Der Verstorbene wird in einem Sarg in einem Reihen- oder Wahlgrab beigesetzt.
  • Feuerbestattung: Der Verstorbene wird in einer Urne in einem Reihen- oder Wahlgrab beigesetzt. Die Einäscherung erfolgt in der Regel innerhalb von 3 Tagen nach der amtsärztlichen Leichenschau.

Baumbestattungen als "natürliche" Alternative

Immer mehr Menschen fühlen sich von der „traditionellen“ Bestattungsform – Erd- oder Urnenbestattung in Gräbern – nicht mehr angesprochen. Die Stadt Baden-Baden bietet als Alternative Baumbestattungen an. Bei dieser Art der Naturbestattung wird die Asche des Verstorbenen unter einem Baum beigesetzt. Ein Grab ist nicht erkennbar und es fällt auch keine Grabpflege an.

Unterlagen

  • Sterbeurkunde
  • Todesbescheinigung
  • Bescheinigung des Arztes, dass er bei der Untersuchung der Leiche keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod festgestellt hat
  • Bescheinigung der Gemeinde des Sterbeortes, dass keine Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod bekannt sind (ansonsten staatsanwaltschaftliche Freigabe)
  • bei eine Einäscherung: ausdrückliche Verfügung des Verstorbenen oder der nächsten Verwandten, dass eine Einäscherung gewünscht wird